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"Und doch gefällt mir das Leben" - Clara Grunwald

Ausstellung in der Kirche

Clara Grunwald wird am 11. Juni 1877 in einer kinderreichen jüdischen Familie in Rheydt geboren. Ihr Lebensziel ist es, Lehrerin zu werden. Sie arbeitet nach den Methoden der italienischen Reformpädagogin Maria Montessori. 1924 werden auf Claras Initiative zwei Volkskinderhäuser gegründet, in denen Arbeiterkinder betreut werden. Nach 1933 wird Clara Grunwald die Lehrerlaubnis für öffentliche Schulen entzogen und die Nazis schließen ihre Kinderhäuser.

Auf einem Landgut in Neuendorf bei Fürstenwalde unterrichtet sie nun mündlich jüdische Kinder und Jugendlich und lehrt sie die Liebe zur Natur und zur Achtung vor dem Leben.

Im April 1943 werden alle noch im Gut Neuendorf lebenden Juden nach Auschwitz deportiert. Clara Grunwald will bei ihren Schützlingen bleiben und geht mit ihnen auf den Transport nach Auschwitz und wird dort mit ihnen ermordet.

Eine Ausstellung von der Friedensbibliothek-Antikriegsmuseum Berlin.

Letzte Änderung am: 04.06.2021